Hilfe zur Selbsthilfe ist das Ziel

GEISLINGER ZEITUNG

Etwas mehr als zwei Jahre sind vergangen seit der Gründung des Freundeskreises Uganda e.V. In seiner jüngsten Jahreshauptversammlung zogen die Mitglieder des Vereins nun Bilanz. Das neue Arbeitsjahr startet der Freundeskreis mit einem Filmabend am heutigen Donnerstagabend.

„Wir waren positiv überrascht über das große Interesse, sowohl an unserer Arbeit als auch allgemein an Afrika“, bilanzierte der Vorsitzende des Freundeskreises Uganda, Thomas Bopp, bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Vereins in seinem Jahresbericht. Knapp 80 Mitglieder aus der ganzen Region zählt der Verein mit Sitz in Geislingen mittlerweile.

Entstanden 2006 aus einer Initiative von Absolventen des Helfenstein-Gymnasiums, hat sich der Freundeskreis Uganda bei seiner offiziellen Gründung Ende 2010 dem Ziel der „Hilfe zur Selbsthilfe“ verschrieben. Seither unterstützt er soziale Projekte wie die Frauengruppe „Faith and Love“ oder die „Musichimi-Klinikstation“. Gerade im zurückliegenden Jahr konnte der Verein vor allem auch mithilfe der Unterstützung durch die GZ-Weihnachtsaktion erfreulicherweise zahlreiche Spenden für seine Partnerprojekte akquirieren.

Bei der Hauptversammlung des Vereins wurde auch der Vorstand neu gewählt. Dabei wurde Thomas Bopp im Amt des Vorsitzenden bestätigt, sein Stellvertreter bleibt Tim Zajontz. Unterstützt werden die beiden Geislinger von Johanna Holubarsch (Kassiererin), Frank Marchewicz, Thomas Lamparter (beide Beisitzer), Sascha Binder und Philipp Zündorf (beide Kassenprüfer).

„Noch wichtiger als der Transfer von Spenden ist für uns das Ziel, Austausch und gegenseitiges Verständnis zwischen Menschen in Afrika und Europa zu schaffen“, erläutert Tim Zajontz vom Freundeskreis Uganda. Hierzu lädt der Freundeskreis regelmäßig zu Informations- und Diskussionsveranstaltungen ein. Das neue Arbeitsjahr beginnt der Verein mit einem Filmabend am heutigen Donnerstag, dem 24. Januar. Gezeigt und diskutiert wird der Spielfilm „Soul Boy“. Der Debütfilm der ghanaisch-kenianischen Regisseurin Hawa Essuman erzählt die Geschichte des jungen Abila, der sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch den Mikrokosmos seiner Heimatstadt Nairobi begibt.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in der Krypta von Sankt Johannes (Hohenstaufenstraße). Der Eintritt ist frei. Spenden gehen an das Vorschulprogramm der Kanyateng Primary School in Urudi, Kenia. Interessierte sind herzlich eingeladen.

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