Corona-Nothilfe für Uganda

Aktuell steigen die Coivid-19 Fallzahlen in Uganda leider an. Aber noch größere Probelme Schwierigkeiten bereite den Menschen eine sehr strengen Ausgangssperre und die scharfe Anti-Corona Politik des Präsidenten. Unsere Freunde in Uganda leiden zunehmend stärker unter finanziellen Schwierigkeiten und den Folgen des Lockdowns. In Uganda verfügen nur wenige Menschen über finanzielle Reserven. Gerade deshalb triff der Lockdown die ärmsten Bevölkerungsschichten. Viele Arbeiter ernähren ihre Familien von dem was sie am Tag verdienen. Teilweise reicht dieser Lohn gerade dafür die Familie mit Nahrung für den nächsten Tag zu versorgen. Durch Jobverlust, Ausgangssperre und gestiegene Preise können sich ettliche Familien drei Mahlzeiten am Tag nicht mehr leisten.

Gerade in unserem Projekt um die Frauengruppe „Faith and Love“ sind diese Auswirkungen der Corona-Krise deutlich zu spüren. Unsere Kooperationspartner Faith und Roy Mwesigwa haben bereits zu Beginn der Corona-Krise begonnen Wege zu suchen, Ärmere zu unterstützen und für all die Frauen da zu sein, die sich in Sorge an sie wenden. Roy berichtet dazu folgendes:

Der Lockdown hat in Uganda, im ganzen Land, viel Gewalt verursacht. Die Durchsetzung von Regierungsrichtlinien erfolgt mit vorgehaltener Waffe und immer wieder werden Menschen getötet, um den Lockdown zu erzwingen. Viele Menschen sind in großer Not, kämpfen ums Überleben und gegen den Hunger.“

In diesen unsicheren Zeiten möchten wir unseren Freunden in Uganda so gut es geht Unterstützung leisten. Weitere Gelder für die Corona-Nothilfe bei „Faith and Love“ sind auf dem Weg nach Afrika. Wer mehr davon hören möchte kann sich unter info@freundeskreis-uganda.de zu unseren Vereins-Newsletter anmelden.

Wir freuen uns über jeden Unterstüzung. Egal ob finanziell, über das Teilen dieses Beitrags in sozialen Medien oder Kontakte zu Lokalzeitunge. Meldet euch einfach unter info@freundeskreis-uganda.de

Oder spendet unter: Freundeskreis Uganda e.V. | IBAN: DE25 4306 0967 7010 7487 00 | BIC: GENODEM1GLS |Stichwort „Corona“

Rückblick: Sommerfest des Freundeskreis Uganda e.V. am 30.07.19

Für Sonntag, den 30.07.2019, hatte der Freundeskreis Uganda e.V. zu einem Sommerfest im katholischen Gemeindehaus St. Johannes eingeladen. Anlass hierfür war der Besuch des Projektpartners Vincent Ndanda aus Uganda. Vor dem Fest fand ein gemeinsamer Gottesdienst des Freundeskreises und der Kirchengemeinde St. Johannes mit einer Eucharistiefeier durch Pfarrer Ndanda statt. Dank eines Crashkurses in Deutsch, den Pfarrer Ndanda in Brüssel absolviert hatte, und der Praxiserfahrungen, die er in der katholischen Kirchengemeinde St. Augustinus in Esslingen zuvor sammeln konnte, leitete er durch den Gottesdienst in deutscher Sprache. Er verwies darauf, dass er vor über einem Jahrzehnt schon einmal hier war und damals einen Youngster mit nach Uganda genommen habe, damit dieser dort seinen Freiwilligendienst absolvieren konnte. Dies führte im Nachgang zur Gründung des Freundeskreises, der heute, 13 Jahre später mittlerweile über 100 Mitglieder zählt.  Am Ende der Messe überreichte Matthias Drexler stellvertretend für die Kirchengemeinde St.  Johannes einen Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro zur weiteren Umsetzung der gemeinsamen Projekte des Freundeskreises und Vincent Ndanda. Im Anschluss an den Gottesdienst fand das Sommerfest mit erfreulicherweise ca. 40 Besuchern statt. Auf großen Anklang stieß die Präsentation der Spendenprojekte durch Vincent Ndanda und Veronika Lorenz, der neuen Vorsitzenden des Freundeskreises. Wer etwas „African Flair“ mit nach Hause nehmen wollte, konnte am Verkaufsstand Produkte des Projektes „Faith and Love“ erwerben und somit auch materiell die schwäbisch-ugandischen Beziehungen fördern. Der Vorstand bedankt sich von Herzen bei allen die mitgefeiert haben und zum Gelingen des Sommerfestes beigetragen haben.