{"id":885,"date":"2012-06-15T10:12:38","date_gmt":"2012-06-15T08:12:38","guid":{"rendered":"https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/?p=885"},"modified":"2018-06-07T10:22:56","modified_gmt":"2018-06-07T08:22:56","slug":"reise-in-die-eine-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/index.php\/2012\/06\/15\/reise-in-die-eine-welt\/","title":{"rendered":"Reise in die eine Welt"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_889\" aria-describedby=\"caption-attachment-889\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-889\" src=\"https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Reise-in-die-eine-Welt-300x220.jpg\" alt=\"Die Tegelberg-Grundsch\u00fcler besuchten bei ihrem Fair-Trade-Projekt den Eine-Welt-Laden in Geislingen. Foto: Ottmar D\u00f6rrer\" width=\"300\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Reise-in-die-eine-Welt-300x220.jpg 300w, https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Reise-in-die-eine-Welt.jpg 354w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-889\" class=\"wp-caption-text\">Die Tegelberg-Grundsch\u00fcler besuchten bei ihrem Fair-Trade-Projekt den Eine-Welt-Laden in Geislingen. Foto: Ottmar D\u00f6rrer<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Wie beeinflusst unser Konsumverhalten und unser westlicher Lebensstil das Leben von Menschen in den \u00e4rmeren Teilen der Welt? Dieser Frage gingen die Viertkl\u00e4ssler der Tegelbergschule bei Projekttagen nach.<\/strong><\/p>\n<p><em>STEFANIE SCHMIDT, Geislinger Zeitung<\/em><\/p>\n<p>Drei Tage lang gingen die Geislinger Tegelberg-Grundsch\u00fcler auf eine &#8222;Reise in die eine Welt&#8220; und erfuhren, was der Einzelne zur weltweiten Gerechtigkeit beitragen kann. Im Mittelpunkt stand dabei der faire Handel.<!--more--><\/p>\n<p>Die Projekttage fanden im Rahmen einer Fair-Trade-Kampagne der Stadt Geislingen statt, die sich zurzeit um den Titel &#8222;Fair-Trade-Town&#8220; bem\u00fcht. Dieser Titel wird vom bundesweit agierenden Verein &#8222;Transfair&#8220; vergeben. F\u00fcnf Kriterien sind zu erf\u00fcllen, um das Siegel Fairtrade-Town zu erhalten: Der Gemeinderat beschlie\u00dft, dass eine Zertifizierung angestrebt wird und dass im Rathaus fair gehandelte Produkte verwendet werden. Eine vorgegebene Anzahl von Einzelhandelsgesch\u00e4ften, Gastronomiebetrieben, Schulen und Vereinen verwendet fair gehandelte Produkte respektive bietet diese an. Und schlie\u00dflich soll in den \u00f6rtlichen Medien \u00fcber die Aktivit\u00e4ten berichtet werden.<\/p>\n<p>Am ersten Projekttag informierten Referenten vom Dienst f\u00fcr Mission, \u00d6kumene und Entwicklung der Evangelischen Landeskirche (DiMOE) dar\u00fcber, wie der Reichtum der westlichen Welt mit der Armut in Dritte-Welt-L\u00e4ndern zusammenh\u00e4ngt und wie ungerechte Handelsbeziehungen den Menschen dort schaden. Der Kauf von Produkten aus fairem Handel, der den Bauern und Arbeitern vor Ort eine gerechte Entlohnung sichert, tr\u00e4gt zu mehr Gerechtigkeit bei.<\/p>\n<p>Wo man Fair-Trade-Produkte in Geislingen kaufen kann, erfuhren die Sch\u00fcler bei einer Rallye durch die Stadt. Im Weltladen und im Bioladen Sonnenblume lernten die Kinder, welche fair gehandelten Produkte es zu kaufen gibt und an welchen Siegeln man sie erkennt.<\/p>\n<p>Thomas Bopp vom Freundeskreis Uganda erz\u00e4hlte den Kindern in der Stadtkirche von der Arbeit seines Hilfsvereins und zeigte anhand von Bildern, wie die Menschen in dem ostafrikanischen Land wohnen. Die meisten Ugander leben in Holzh\u00e4usern auf dem Land und ern\u00e4hren sich von der Landwirtschaft, erkl\u00e4rte Bopp den Sch\u00fclern. Die Stadtbev\u00f6lkerung sei in der Minderheit. Der \u00e4rmste Teil der St\u00e4dter lebe in improvisierten Unterk\u00fcnften in dicht besiedelten Elendsvierteln &#8211; ohne Strom, Kanalisation und flie\u00dfendes Wasser.<\/p>\n<p>Ein Jahr lang hat Thomas Bopp in Uganda Friedensdienst geleistet. Nach seiner R\u00fcckkehr gr\u00fcndete er den Freundeskreis Uganda, mit dem er die Menschen dort weiterhin unterst\u00fctzt. &#8222;Was tust du, um deinen Freunden in Uganda zu helfen&#8220;, fragten ihn die Kinder. Die Antwort: Zum einen sammelt der Freundeskreis Geld f\u00fcr Hilfsprojekte, die dann in Uganda von den Einheimischen umgesetzt werden. Zum anderen versucht der Verein, die \u00d6ffentlichkeit f\u00fcr Themen wie Fair Trade, Klimawandel und Konsumkritik zu sensibilisieren. &#8222;Nicht schaden&#8220;, hei\u00dft dabei das Motto. &#8222;Was k\u00f6nnen wir tun, damit unser Lebensstil Menschen in anderen Erdteilen nicht schadet?&#8220;, so lautet der Grundgedanke. &#8222;Jeder kann zum ,nicht schaden beitragen&#8220;, betonte Bopp. Man m\u00fcsse sich nur dessen bewusst sein, dass das Handeln der Menschen hier Auswirkungen auf andere habe.<\/p>\n<p>In der Stadtb\u00fccherei zeigte Benjamin Decker in einer Pr\u00e4sentation, wie es aussehen w\u00fcrde, wenn die ganze Welt ein Dorf mit 100 Einwohnern w\u00e4re: Nur 24 Menschen in diesem Dorf sind immer satt, 16 nur manchmal, 60 Bewohner m\u00fcssen st\u00e4ndig hungern. Zudem gab es f\u00fcr die Kinder noch Tipps, mit welchen B\u00fcchern sie sich weiter \u00fcber das Thema informieren k\u00f6nnen. Heute schlie\u00dfen die Grundsch\u00fcler die Projekttage mit einem gemeinsamen Fr\u00fchst\u00fcck ab, das aus fair gehandelten Produkten zubereitet wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie beeinflusst unser Konsumverhalten und unser westlicher Lebensstil das Leben von Menschen in den \u00e4rmeren Teilen der Welt? Dieser Frage gingen die Viertkl\u00e4ssler der Tegelbergschule bei Projekttagen nach. 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