{"id":281,"date":"2017-12-07T14:56:01","date_gmt":"2017-12-07T13:56:01","guid":{"rendered":"https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/?p=281"},"modified":"2018-06-07T14:02:34","modified_gmt":"2018-06-07T12:02:34","slug":"solidaritaet-made-in-geislingen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/index.php\/2017\/12\/07\/solidaritaet-made-in-geislingen-2\/","title":{"rendered":"&#8222;Solidarit\u00e4t made in Geislingen&#8220;"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_33\" aria-describedby=\"caption-attachment-33\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/FKU-header.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-33 size-medium\" src=\"https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/FKU-header-300x200.jpg\" alt=\"Das Fahrzeug wird k\u00fcnftig den Patiententransport der Musichimi-Klinik im S\u00fcdosten Ugandas sicherstellen. Der Freundeskreis Uganda aus Geislingen hat es ans Ziel gebracht. \u00a9 Foto: Freundeskreis Uganda\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/FKU-header-300x200.jpg 300w, https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/FKU-header-768x512.jpg 768w, https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/FKU-header-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-33\" class=\"wp-caption-text\">Das Fahrzeug wird k\u00fcnftig den Patiententransport der Musichimi-Klinik im S\u00fcdosten Ugandas sicherstellen. Der Freundeskreis Uganda aus Geislingen hat es ans Ziel gebracht. \u00a9 Foto: Freundeskreis Uganda<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Geislinger Freundeskreis \u00fcberf\u00fchrt ein Ambulanzfahrzeug von S\u00fcdafrika nach Uganda. Die Freude bei der \u00dcbergabe des Fahrzeugs in der Musichimi-Klinik ist riesig.<\/strong><\/p>\n<p><em>GEISLINGER ZEITUNG<\/em><\/p>\n<p>Seit zehn Jahren unterst\u00fctzt der Geislinger Freundeskreis Uganda die Musichimi-Klinik im S\u00fcdosten des afrikanischen Landes. In einem Spendenmarathon \u00fcberbrachte der Geislinger Tim Zajontz nun ein gel\u00e4ndeg\u00e4ngiges Ambulanzfahrzeug von S\u00fcdafrika nach Uganda. Bei der offiziellen \u00dcbergabe mit G\u00e4sten aus Geislingen war die Freude gro\u00df.<!--more--><\/p>\n<p>Als \u201eetwas untypische F\u00f6rderung\u201c bezeichnet Tim Zajontz, Vorsitzender des Freundeskreises Uganda, die j\u00fcngste Spendenaktion des Geislinger Afrika-Vereins. Getreu seinem Vereinsziel \u201eHilfe zur Selbsthilfe\u201c, f\u00f6rdert der Freundeskreis normalerweise Projekte, die die Eigenst\u00e4ndigkeit seiner Partnerorganisationen ausbauen. So war es den Beteiligten in den vergangenen zehn Jahren mithilfe von Einkommen schaffenden Projekte gelungen, die Musichimi-Klinik finanziell auf eigene Beine zu stellen. \u201eDie Klinik kann ihre laufenden Kosten inzwischen selbst decken. Eine Investition in ein Allradfahrzeug f\u00fcr den Patiententransport war aber ohne externe Hilfe nicht denkbar\u201c, erkl\u00e4rt Zajontz.<\/p>\n<p>Mit stetig wachsenden Patientenzahlen stieg seit Gr\u00fcndung der Klinik im Jahr 2004 auch der Bedarf an Krankentransporten. Im Einzugsgebiet der Musichimi-Klinik im S\u00fcden des Busia-Distrikts leben rund 6000 Menschen in weit zersiedelten D\u00f6rfern. Ein motorisiertes Fahrzeug besitzt niemand. In der Gegend gibt es weder geteerte Stra\u00dfen noch \u00f6ffentliche Transportmittel. Vor allem in den Regenzeiten werden die Pisten teils unpassierbar. Das n\u00e4chstgelegene, gr\u00f6\u00dfere Krankenhaus f\u00fcr \u00dcberweisungen schwerer F\u00e4lle ist 80 Kilometer entfernt.<\/p>\n<p>Einziges Gef\u00e4hrt der Klinik war bislang eine sogenannte \u201eBusch-Ambulanz\u201c, ein Gel\u00e4ndemotorrad mit Anh\u00e4nger. Wie untragbar der Zustand geworden war, berichtete Pfarrer Doktor Vincent Ndanda, Projektverantwortlicher der Musichimi-Klinik, zuletzt im Januar der Mitgliederversammlung des Freundeskreises Uganda. Nachdem sich der Geislinger Verein zun\u00e4chst erfolglos bei den gro\u00dfen deutschen Rettungsdienstleistern nach geeigneten Altfahrzeugen erkundigt hatte, machten die Verantwortlichen aus der Not eine Tugend. Ein Forschungsaufenthalt des Vereinsvorsitzenden im s\u00fcdlichen Afrika er\u00f6ffnete die M\u00f6glichkeit, kosteng\u00fcnstig in S\u00fcdafrika ein Allrad-Fahrzeug anzuschaffen und dieses nach Uganda zu \u00fcberbringen.<\/p>\n<p>\u201eZum Jahresbeginn hatten wir noch keinen einzigen Euro f\u00fcr eine Ambulanz. In Zeiten des Crowd-Fundings kam uns dann die Idee eines Spendenmarathons der etwas anderen Art\u201c, erinnert sich Zajontz. W\u00e4hrend seiner siebenmonatigen Reise von S\u00fcdafrika nach Namibia, Sambia und Tansania berichtete Zajontz regelm\u00e4\u00dfig auf der Facebook-Seite des Vereins von den Begegnungen und Erlebnissen der Musichimi-Ambulanz. In der Folge trugen neben zahlreichen Kleinspenden das Cusanuswerk, die Geislinger Kirchengemeinde Sankt Johannes und der \u00f6kumenische Kleiderladen Patchwork aus Ravensburg dazu bei, dass das Spendenziel erreicht wurde.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbergabe mit Tanz und Musik<\/strong><\/p>\n<p>Zajontz erinnert sich an viele ungl\u00e4ubige Blicke von Menschen, denen er unterwegs vom Schicksal seines Fahrzeuges erz\u00e4hlte. F\u00fcr den letzten Streckenabschnitt vom tansanischen Dar es Salaam zur Klinik gesellte sich mit Vorstandsmitglied Thomas Lamparter ein Beifahrer aus der Heimat dazu. Mit im Gep\u00e4ck hatte er passende Aufkleber f\u00fcr die Musichimi-Ambulanz, die Designer Chris Pollak und Werbetechniker Wolfgang Kruszek gesponsert hatten. \u201eSolidarit\u00e4t made in Geislingen\u201c, nennt Zajontz das.<\/p>\n<p>Vergangene Woche erreichte die Musichimi-Ambulanz ihren Bestimmungsort. Zahlreiche Bewohner der Umgebung waren gekommen, um gemeinsam mit den Geislinger Vereinsvertretern zu traditionellen T\u00e4nzen und Musik die offizielle \u00dcbergabe des Rettungsfahrzeuges zu feiern. \u201eIch kann nicht in Worte fassen, was diese Ambulanz f\u00fcr unsere Gemeinschaft bedeutet\u201c, sagte Wanjala Charles, ein Vertreter der Dorfgemeinschaft, in seiner Dankesrede, die aus der lokalen Sprache Samia ins Englische \u00fcbersetzt wurde.<\/p>\n<p><strong>Info<\/strong><\/p>\n<p><em>Fotos von der Reise der Musichimi-Ambulanz gibt\u2019s auf der Facebook-Seite vom Freundeskreis Uganda: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/pg\/FreundeskreisUganda\/photos\/?tab=album&amp;album_id=1467054006692782\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">facebook.com\/FreundeskreisUganda<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geislinger Freundeskreis \u00fcberf\u00fchrt ein Ambulanzfahrzeug von S\u00fcdafrika nach Uganda. 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