{"id":2041,"date":"2022-06-13T23:05:01","date_gmt":"2022-06-13T21:05:01","guid":{"rendered":"https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/?p=2041"},"modified":"2022-06-13T23:07:49","modified_gmt":"2022-06-13T21:07:49","slug":"die-covid-19-isolierstation-in-mbulamuti","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/index.php\/2022\/06\/13\/die-covid-19-isolierstation-in-mbulamuti\/","title":{"rendered":"Die Covid-19 Isolierstation in Mbulamuti"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-left\">Im Jahr 2007 haben die Little Sisters of St. Francis (ein franziskanischer Schwesternorden in Uganda, Kenia und Tansania) den Bau des Gesundheitszentrums begonnen. Bis April 2021 fehlte im Gesundheitszentrums die M\u00f6glichkeit, Covid-19 PatientInnen getrennt von anderen PatientInnen aufzunehmen. PatientInnen mit Anzeichen f\u00fcr COVID-19 wurden daher ohne Hilfe so schnell wie m\u00f6glich weiter \u00fcberwiesen, da das Gesundheitszentrum keinen geeigneten Ort f\u00fcr die Behandlung von Verdachtsf\u00e4llen hatte. Eigentlich ist es f\u00fcr die Schwestern selbstverst\u00e4ndlich, dass jedem Patienten\/ jeder Patientin, eine grundlegende Gesundheitsf\u00fcrsorge zu Teil wird. Doch bei Covid-19 war die Angst, sich selbst anzustecken bei MitarbeiterInnen und anderen PatientInnen, zu gro\u00df. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Im Zuge unserer Spendenaktion 2021 haben wir als Freundeskreis Uganda e.V. zusammen mit Spenden der Initiative Teilen des Cusanuswerks sowie der Franz Pitzal Stiftung Renninger Krippe das Gesundheitszentrums in Mbulamuti mit Equipment f\u00fcr eine Covid-19 Isolierstation ausgestattet. Im M\u00e4rz 2021 konnten wir in Summe 4300 \u20ac an unsere Projektkoordinatorin Sister Harriet \u00fcberweisen. Im April 2021 konnte das dringend ben\u00f6tigte Equipment sowie zus\u00e4tzlichen Masken und Desinfektionsmittel beschafft werden. So war alles rechtzeitig verf\u00fcgbar, als Uganda im Juni und Juli 2021 st\u00e4rker als in den Monaten davor von der Covid-19 Pandemie betroffen wurde. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">So blieb den Krankenschwestern keine Wahl, als Covid-19-Verdachtsf\u00e4lle wieder nach Hause zu schicken. Eine fatale Situation mitten in der Pandemie. So wurde es dem Virus einfach gemacht sich in Uganda immer weiter zu verbreiten. Schwester Immaculate, leitende Krankenschwester in Mbulamuti dr\u00fcckte das so aus: \u201eWir sehen, dass wir einem sehr hohen Risiko ausgesetzt waren, selbst Opfer von Covid-19 zu werden. Sowohl unsere PatientInnen als auch unser Gesundheitspersonal haben Angst. Es ist schwierig, zwischen PatientInnen mit Coronavirus-Infektion und PatientInnen mit Erk\u00e4ltung, Husten und anderen Krankheiten mit \u00e4hnlichen Symptomen zu unterscheiden. [&#8230;] Die Situation ohne Isolierstation traumatisierte und stigmatisierte Covid-19 Verdachtsf\u00e4lle und hat anderen PatientInnen Angst gemacht, sodass diese teilweise vor Abschluss ihrer Behandlung nach Hause fl\u00fcchteten aus Angst vor einer Ansteckung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">In den ersten drei Monaten des Betriebes der Isolierstation (April 2021 bis Mitte Juli 2021) wurden insgesamt 33 Patienten in der Isolierstation aufgenommen. Darunter waren 3 Kinder, 20 M\u00e4nner und 10 Frauen. Die PatientInnen wurden h\u00e4ufig auf eigenen Wunsch nach wenigen Stunden oder Tagen zur weitere Genesung nach Hause entlassen, wenn diese keinen Sauerstoff ben\u00f6tigten. Bei schwierigeren F\u00e4llen oder stetigem Sauerstoffbedarf wurden und werden die PatientInnen in das n\u00e4chstgelegene Krankenhaus zur effizienteren Weiterbehandlung \u00fcberwiesen. Im Gesundheitszentrum in Mbulamuti konnte dank unserer Spende die Covid-19 Lage gut unter Kontrolle gebracht werden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Verdachtsf\u00e4lle k\u00f6nnen nun aufgenommen und getestet werden. Au\u00dferdem war ab April 2021 eine f\u00fcr MitarbeiterInnen und andere PatientInnen sichere Erstversorgung aller Verdachtsf\u00e4lle gew\u00e4hrleistet. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"142\" height=\"300\" src=\"https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Suspect-of-COVID-being-accessed-by-pulse-oximeter-patient-monitor-and-doctors-well-prot-3-142x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2101\" srcset=\"https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Suspect-of-COVID-being-accessed-by-pulse-oximeter-patient-monitor-and-doctors-well-prot-3-142x300.jpg 142w, https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Suspect-of-COVID-being-accessed-by-pulse-oximeter-patient-monitor-and-doctors-well-prot-3-484x1024.jpg 484w, https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Suspect-of-COVID-being-accessed-by-pulse-oximeter-patient-monitor-and-doctors-well-prot-3.jpg 492w\" sizes=\"auto, (max-width: 142px) 100vw, 142px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Dadurch und durch viel Aufkl\u00e4rungsarbeit leistet das Gesundheitszentrum einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen das Corona-Virus in Uganda. Besonders erleichtert ist die lokale Bev\u00f6lkerung dar\u00fcber, nun eine seri\u00f6se Anlaufstelle bei gesundheitlichen Problemen zu haben. W\u00e4hrend Veronikas Projektbesuch konnte sie sich im Dezember 2021 selbst von der guten Situation im Gesundheitszentrums \u00fcberzeugen. In dieser Zeit war der ambulante, medizinische Dienst der Klinik gut besucht und mehrere Kinder erblicken das Licht der Welt. Die Arbeiter des Gesundheitszentrums waren mit Impfprogrammen in den umliegenden D\u00f6rfern und Labordiagnostik stets gut ausgelastet. Insgesamt ist der Umgang mit Verdachtsf\u00e4llen im Gesundheitszentrum in Mbulamuti gut geregelt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Covid-19 Schnelltests sind inzwischen in ausreichendem Ma\u00df verf\u00fcgbar und M\u00f6glichkeiten der Isolation von Verdachtsf\u00e4llen sowie ausreichend Desinfektionsmittel und Masken zum Schutz von Patienten und Personal sind vorhanden. Bei best\u00e4tigten F\u00e4llen wird die n\u00e4chstgelegene staatliche Gesundheitsstelle im Bezirk Kamuli informiert und die Patienten je nach Krankheitsschwere entsprechend verlegt und behandelt. Dieses Vorgehen hat sich in den vergangenen Monaten etabliert und scheint gut zu funktionieren. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"484\" src=\"https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/staff-meeting-observing-SOPs-Thank-for-your-contribution-1024x484.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2109\" srcset=\"https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/staff-meeting-observing-SOPs-Thank-for-your-contribution-1024x484.jpg 1024w, https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/staff-meeting-observing-SOPs-Thank-for-your-contribution-300x142.jpg 300w, https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/staff-meeting-observing-SOPs-Thank-for-your-contribution-768x363.jpg 768w, https:\/\/freundeskreis-uganda.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/staff-meeting-observing-SOPs-Thank-for-your-contribution.jpg 1040w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 2007 haben die Little Sisters of St. Francis (ein franziskanischer Schwesternorden in Uganda, Kenia und Tansania) den Bau des Gesundheitszentrums begonnen. 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